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Ale et Ange

Wenn die Style-Ikone Yasiin Bey (früher bekannt als Mos Def) ein Label gutheißt und unterstützt, dann werden wir hellhörig: Wir haben für euch im Garment District von New York Osoré Ale Oyagha von Ale et Ange getroffen. Zusammen mit seiner Kollegin Eloise Ange Simonet (Ale et Ange setzt sich aus den jeweiligen Zweitnamen der Beiden zusammen) leitet er das bei HipHop-Künstlern wie Pusha T beliebte Luxus-Streetwear-Label aus New York. Gegründet wurde die Marke 2008 – Osoré beschreibt sie als ein europäisches Label mit amerikanischen Akzenten. Sie soll eine moderne Luxusmarke für die modische Hip-Hop-Generation sein.

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Ein Konzept, das Sinn macht, wenn man betrachtet, wie Mode-Trends direkt von der Straße und den dazugehörigen Subkulturen aufgegriffen werden. Alle großen Modehäuser versuchen, eine Brücke zur HipHop-Kultur und ihren Akteuren zu schlagen, denn wie Kanye West schon behauptet hat, sind Rapper die neuen Rockstars. So Osoré weiter: “Ich sage immer gerne, dass Ale et Ange die Marke für irgendjemanden, aber nicht jedermann ist.” Auf ihrem Tumblr kann man betrachten, welche Persönlichkeiten Ale et Ange tragen.

Bekannt sind sie für ihre Baseballcaps, die aus auffallenden, mit afrikanischen Mustern versehenen Stoffen hergestellt werden. Daher war es auch passend, Osoré in einem Stoffladen im Garment District von New York zu treffen. Die Caps sind hochpreisig, doch sie werden in New York handgefertigt und auch die verwendeten Textilien, wie Leder lassen bezüglich ihrer Wertigkeit nicht zu wünschen übrig. Des weiteren produzieren sie auch ihre eigenen Stoffe. Dadurch können sie sicherstellen, dass, falls sie keinen passenden Druck finden, ihre persönlichen Designs nutzen können. Ale et Ange besinnen sich in ihrem Stil gerne auf ihre Afrikanischen Wurzeln. Die Ethno-Muster werden dank das modernen Design aus ihrem eigentlich Kontext genommen, wirken dadurch unkonventionell und neuartig.